Sonntag, 17. Mai 2009

flossenweg durch berlin-mitte

wir - meine besitzerin und ich - waren mal wieder unterwegs. nicht weit weg, aber doch weg von zuhause, nämlich in berlin. da war ich schonmal. aber damals hatten wir nicht so viel zeit. aber dieses mal. und da mussten wir uns natü-hüh!rlich auf die flossen - meine besitzerin sich auf die fü-hüh!sse machen und die stadt erkunden.

ausgangspunkt war wieder die stelle, wo der grosse turm mit dem kü-hüh!gelchen drauf steht, wo ich beim letzten mal die bunten kullern gefunden habe. die habe ich dieses mal nicht gesehen, aber das war okay.

direkt neben dem kü-hüh!gelchenturm ist ein rathaus. das rote rathaus von berlin. da sitzt der bü-hüh!rgermeister drinnen. das ist jemand, der das sagen hat und alle müssen das machen. so ungefähr zumindest. aber die leute sagen, wer das sagen hat und das nennt man dann wahl, glaube ich. wir hüh!s haben sowas nicht: keinen bü-hüh!germeister und keine wahlen. wir brauchen keine leute, die sagen, was unsere flossen machen müssen. die flossen (und wir) wissen das von alleine. so.

wir sind dann weitergegangen, richtung museumsinsel. komisch war, dass das gar keine richtige insel ist. ihr mü-hüh!sst wissen, dass richtige inseln im meer liegen und nicht an oder in der spree. spree, so haben die berliner den grossen fluss genannt, der durch ihre stadt fliesst.

in der nähe der museumsinsel ist ü-hüh!brigens der berliner dom zu finden und wenn man sich an die richtige stelle zum fotografieren stellt, dass sieht man den dom und das kugeltü-hüh!rmchen gleichzeitig.

nach der museumsinsel kam eine lange strasse, die heisst unter den linden. ausser strasse unter mir habe ich aber keine linden - weder unter noch ü-hüh!ber mir - gesehen. da muss sich wohl jemand getäuscht haben. die strecke hat sehr lange gedauert, nicht, weil meine besitzerin so getrödelt hat, sondern weil ich die tollen ampelmännchen angucken musste. die grü-hüh!nen haben es mir besonders angetan.

am ende von unter den linden waren wir am pariser platz. pariser habe ich da keine gesehen. dafü-hüh!r stand da aber ein grosses tor, das ich ehrlich gesagt nicht verstanden habe: warum heisst das brandenburger tor, wenn es in berlin steht und warum baut jemand so ein grosses ding, dass man gar nicht abschließen kann?

naja, jemand hatte das wohl doch mal abgeschlossen, sagt meine besitzerin. aber da hat der lustige mensch kein schloss für benutzt, sondern eine mauer, die einfach den durchgang versperrt hat. das hat das tor ganz lange zu gemacht, für fast 30 jahre, und keiner konnte durch. und wenn ich das richtig verstanden habe, war das ganz doof, weil deutschland damals deshalb aus 2 teilen bestanden hat.

aber ganz viele mutige nicht-flossler haben das alles wieder in ordnung gebracht und deshalb konnten wir auch durch das brandenburger tor durchlaufen und haben dort die linie gesehen, die sich durch ganz berlin zieht, wo mal die mauer stand. manche menschen kommen schon auf komische ideen: bauen mauern, um andere menschen einzusperren.


danach waren wir noch am reichstag.
das ist das haus, wo die menschen, die den bü-hüh!rgermeister sagen, was er machen soll, sitzen. da ist ganz komisch bei euch menschen: da gibt es welche, die einem sagen was er machen soll, der anderen sagt, was die machen sollen... das ist kompliziert... und alle sind von menschen gewählt worden, die dann gesagt bekommen, was sie machen sollen. *ichbekommekopfweh*
und das ganze nennt man demokra... volksherrschaft.

mir ist das alles zuviel gewesen und ich hab mir einfach nur das haus angeguckt und die vielen menschen, die da rein wollten. scheint sehr gefragt zu sein, das haus und die gewählten menschen da drinnen.

am abend habe ich mich dann noch mit dem pu-mäh getroffen. das tat gut nach dem anstrengenden flossen fussmarsch durch berlin.

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